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BMAL1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400808-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BMAL1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400808-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ARNTL kodiert BMAL1, einen zentralen Transkriptionsfaktor der basic-helix–loop–helix/PAS-Familie, der mit CLOCK/NPAS2 heterodimerisiert und über E-Box-Elemente die zirkadiane Genexpression antreibt. Dieser transkriptionelle Oszillator koordiniert das zelluläre Timing von Stoffwechsel, Redox-Homöostase, Zellzyklus-Kontrolle und DNA-Schadensantworten und integriert Signale aus Leber-, Immun- und neuronalen Signalwegen. Die BMAL1-Aktivität beeinflusst die rhythmische Regulation der Mitochondrienfunktion, des Lipid- und Glukosestoffwechsels sowie inflammatorischer Transkriptionsprogramme und macht ARNTL zu einem zentralen Knotenpunkt, der zirkadiane Störungen mit kardiometabolischen Phänotypen, neuroverhaltensbezogenen Störungen und tumorassoziierter transkriptioneller Umprogrammierung verknüpft. Entsprechend wird ARNTL in der Chronobiologie und Systembiologie intensiv untersucht, um uhrgesteuerte Netzwerke und deren nachgeschaltete funktionelle Outputs zu kartieren.
BMAL1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ARNTL-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ARNTL abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ARNTL-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ARNTL-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.