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SCF Double Nickase Plasmid (h) | sc-416442-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SCF Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416442-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes **KITLG** kodiert den Stammzellfaktor (**SCF**), einen zentralen Liganden für die Rezeptor-Tyrosinkinase **KIT (CD117)**, die Überleben, Proliferation, Migration und Differenzierung in hämatopoetischen Vorläuferzellen, Melanozyten, Keimzellen und Mastzellen reguliert. Die **SCF–KIT**-Signalübertragung aktiviert nachgeschaltete **PI3K–AKT**-, **RAS–MAPK**- und **JAK–STAT**-Signalwege und koordiniert damit die Erhaltung von Stammzellen sowie die Festlegung von Zelllinien innerhalb spezialisierter Gewebnischen. Eine fehlregulierte Aktivität der **KITLG/KIT**-Achse wird mit Veränderungen der Pigmentierungsbiologie, entwicklungsbedingten Defekten im Zusammenhang mit Infertilität sowie mit KIT-getriebenen hämatologischen und soliden Tumoren in Verbindung gebracht und ist daher ein zentraler Knotenpunkt für die Untersuchung wachstumsfaktorabhängiger Signalübertragung und der mikroenvironmentalen Kontrolle des Zellschicksals.
SCF Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KITLG-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KITLG abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KITLG-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KITLG-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.