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RecQL4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403224-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RecQL4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403224-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RECQL4 kodiert eine DNA-Helikase der RecQ-Familie, die die Genomstabilität schützt, indem sie das Fortschreiten der DNA-Replikationsgabel fördert, die Auflösung aberranter sekundärer DNA-Strukturen unterstützt und DNA-Reparaturprozesse koordiniert. RecQL4 ist an der Initiation der Replikation beteiligt und trägt zu Signalwegen wie der homologen Rekombination sowie zu endresektion-abhängigen Reparaturprozessen bei. Dadurch hilft es, Replikationsstress und Chromosomenfragilität zu begrenzen. Störungen oder Funktionsverluste von RECQL4 sind mit erblichen Genominstabilitätssyndromen und einer erhöhten Krebsanfälligkeit verbunden, was seine zentrale Rolle für eine zuverlässige DNA-Metabolismus aufzeigt. Entsprechend wird RECQL4 häufig im Kontext der DNA-Schadenssignalgebung, der Kontrolle des S-Phasen-Checkpoints und der replikationsassoziierten Reparatur untersucht.
RecQL4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RECQL4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RECQL4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RECQL4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RECQL4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.