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RBM35A Double Nickase Plasmid (h) | sc-405645-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RBM35A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405645-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ESRP1 (RBM35A) ist ein epithelialer Spleißregulator, der an prä-mRNA bindet und alternative Spleißprogramme steuert, die epitheliale von mesenchymalen Transkriptisoformen unterscheiden. Es trägt zur Aufrechterhaltung der epithelialen Identität bei, indem es die Spleißentscheidungen in Genen kontrolliert, die an Zell-Zell-Adhäsion, Zytoskelettorganisation und Signaltransduktion beteiligt sind, und beeinflusst damit Prozesse wie EMT und epitheliale Differenzierung. Durch die koordinierte Regulation von Exon-Inklusion und -Exklusion formt ESRP1 Signalwege, die mit Zellpolarität und Migration verknüpft sind; seine Fehlregulation wird häufig im Kontext entwicklungsbedingter Übergänge und tumorassoziierten phänotypischen Umschaltens untersucht. Veränderte ESRP1-abhängige Spleißnetzwerke wurden mit Änderungen invasionsrelevanter Isoformen und Linienplastizität in Verbindung gebracht, weshalb ESRP1 ein häufiges Ziel in mechanistischen Studien zur RNA-Prozessierung und Krebsbiologie ist.
RBM35A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ESRP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ESRP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ESRP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ESRP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.