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Peroxin 26 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408486-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **PEX26** kodiert Peroxin 26, ein peroxisomales Membranprotein, das für die Biogenese von Peroxisomen und die Aufrechterhaltung des Imports von Matrixproteinen erforderlich ist. PEX26 wirkt in der peroxisomalen Proteinimportmaschinerie, indem es den AAA-ATPase-Recyclingkomplex (PEX1–PEX6) an der Membran verankert, den Turnover des PEX5-Rezeptors ermöglicht und so den Import von PTS1-/PTS2-Fracht aufrechterhält. Über diese Funktion unterstützt PEX26 peroxisomenzentrierte Lipidstoffwechselwege, darunter die β‑Oxidation sehr langkettiger Fettsäuren, die Biosynthese von Etherphospholipiden (Plasmalogenen) sowie die Homöostase reaktiver Sauerstoffspezies. Pathogene PEX26-Varianten sind mit Peroxisomen-Biogenese-Störungen im Zellweger-Spektrum assoziiert, wodurch PEX26 ein zentrales Ziel für mechanistische Studien zu Organelldysfunktion und metabolischen Krankheitsphänotypen darstellt.
Peroxin 26 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PEX26-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PEX26 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PEX26-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PEX26-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.