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PDK4 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-424220-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das murine Pdk4 kodiert die Pyruvatdehydrogenase-Kinase 4 (PDK4), ein mitochondriales Enzym, das den Pyruvatdehydrogenase-Komplex phosphoryliert und hemmt, um den Eintritt von Pyruvat in den TCA-Zyklus zu verringern und den Kohlenstofffluss in Richtung Fettsäureoxidation zu verlagern. Durch die Modulation des Substratwechsels zwischen Glukose und Lipiden verknüpft PDK4 die Nährstoffsensorik mit metabolischen Programmen nachgeschaltet der Insulinsignalgebung, Fastenreaktionen und der PPAR-regulierten Transkription. Eine veränderte Pdk4/PDK4-Aktivität wird häufig im Zusammenhang mit metabolischer Inflexibilität, Insulinresistenz, hepatischer Steatose und kardialem Energiere-Modeling untersucht, bei denen die mitochondriale Brennstoffwahl und oxidative Kapazität gestört sind. In Mausmodellen wird Pdk4 außerdem genutzt, um die Wechselwirkungen zwischen dem Stoffwechsel der Skelettmuskulatur, der Lipolyse im Fettgewebe und der systemischen Glukosehomöostase zu untersuchen.
PDK4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Pdk4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PDK4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Pdk4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Pdk4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PDK4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Pdk4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PDK4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PDK4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Pdk4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.