Date published: 2026-7-22

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LITAF CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404337-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • LITAF CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • LITAF CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom LITAF CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom LITAF CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der LITAF-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: LITAF: sc-166719
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    LITAF CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404337-ACT
    20 µg
    $397.00

    LITAF CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-404337-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    LITAF (lipopolysaccharid-induzierter TNF-Faktor) ist ein transkriptioneller Regulator, der an der angeborenen Immun-Signalübertragung und der Expression entzündungsbezogener Gene beteiligt ist, einschließlich der Modulation von TNF und anderen zytokinresponsiven Programmen. Das Protein ist in Stress- und Pathogen-Sensorikwege eingebunden und trägt zu endosomalen/lysosomalen Transportprozessen bei, die den Rezeptorumsatz und nachgeschaltete Signalausgänge prägen. Eine veränderte LITAF-Aktivität wird mit fehlregulierter Entzündung und zellulären Stressantworten in Verbindung gebracht, und genetische Störungen wurden mit neuropathischen sowie immunbezogenen Phänotypen verknüpft. Diese Eigenschaften machen LITAF zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der transkriptionellen Kontrolle von Zytokin-Netzwerken, der Wechselwirkungen zwischen Membrantransport und Entzündung sowie der kontextabhängigen Regulation der Immunhomöostase.

    LITAF Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen LITAF-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    LITAF Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des LITAF-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der LITAF-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LITAF-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native LITAF-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LITAF-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LITAF-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem LITAF-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.