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Histone H2A.Z Double Nickase Plasmid (m) | sc-424549-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Histone H2A.Z Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424549-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
H2afz kodiert die Histonvariante H2A.Z, eine zentrale Komponente des Chromatins, die das kanonische H2A innerhalb von Nukleosomen ersetzt und so die Chromatinzugänglichkeit sowie die Transkriptionsantwort moduliert. H2A.Z ist an der Regulation von Promotoren und Enhancern, an der Funktion von Boundary-Elementen und an der Kopplung des Chromatinzustands an Prozesse wie DNA-Replikation, DNA-Schadenssignalgebung und Zellzyklusprogression beteiligt. Über seine Effekte auf die Nukleosomenstabilität und die Rekrutierung von Chromatin-Remodelern beeinflusst H2A.Z die Linienspezifikation und stressinduzierte Genprogramme. Eine dysregulierte Ablagerung oder ein veränderter Turnover von H2A.Z wurde mit veränderten epigenetischen Landschaften in der Krebsbiologie sowie mit inflammatorischen oder entwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht und ist daher für mechanistische Studien der Transkriptionskontrolle relevant.
Histone H2A.Z Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des H2afz-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von H2afz abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die H2afz-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit H2afz-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.