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GPR40 Double Nickase Plasmid (m) | sc-433245-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Ffar1-Gen kodiert GPR40, einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der durch mittel- und langkettige freie Fettsäuren aktiviert wird und die Nährstoffwahrnehmung mit intrazellulärer Signalübertragung verknüpft. In pankreatischen Inseln und anderen metabolischen Geweben koppelt GPR40 hauptsächlich an Gq/11, stimuliert dadurch die Phospholipase C, erhöht die intrazelluläre Ca²⁺-Konzentration und aktiviert MAPK-Signalwege, wodurch die Kopplung von Stimulus und Sekretion sowie umfassendere, lipidsensitive Transkriptionsprogramme geprägt werden. Dieser Rezeptor ist an der fettsäureabhängigen Regulation der Glukosehomöostase beteiligt und überschneidet sich mit Signalwegen, die mit metabolischem Stress, Lipotoxizität und Entzündung in Zusammenhang stehen. Veränderte FFAR1/GPR40-Signalgebung wurde in Mausmodellen im Kontext adipositasassoziierter Störungen der Insulinregulation und verwandter metabolischer Phänotypen untersucht.
GPR40 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ffar1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ffar1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ffar1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ffar1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.