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GPR174 Double Nickase Plasmid (h) | sc-413678-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPR174 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-413678-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPR174 kodiert einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der in bestimmten Subpopulationen von Immunzellen besonders stark exprimiert wird und dort zur Signaltransduktion beiträgt, die die T‑Zell‑Aktivierung, die Zytokinproduktion und die Immunhomöostase prägt. Als Membranrezeptor koppelt GPR174 an heterotrimere G‑Proteine und moduliert Second‑Messenger‑Signalwege wie die cAMP/PKA‑Signalgebung sowie nachgeschaltete transkriptionelle Programme, die Zellzustand und Zellwanderung beeinflussen. Eine fehlregulierte GPCR‑Signalgebung in Lymphozyten ist für Entzündungs‑ und Autoimmunbiologie relevant, und eine veränderte GPR174‑Aktivität wurde in genetischen Studien mit Variationen von Immunphänotypen in Verbindung gebracht. Entsprechend stellt GPR174 einen nützlichen Knotenpunkt dar, um die rezeptorvermittelte Kontrolle adaptiver Immunantworten und die funktionelle Differenzierung von Lymphozyten zu untersuchen.
GPR174 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPR174-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPR174 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPR174-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPR174-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.