Date published: 2026-8-28

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ERM CRISPR Activation Plasmid (h): sc-401161-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • ERM CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • ERM CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom ERM CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom ERM CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der ETV5-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: ERM: sc-100941
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    ERM CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-401161-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das humane ETV5 kodiert den ETS-Familien-Transkriptionsfaktor ERM, einen sequenzspezifischen DNA-bindenden Regulator, der extrazelluläre Signale integriert, um Genprogramme zu steuern, die Proliferation, Differenzierung und Zellmigration regulieren. ERM wirkt nachgeschaltet der Rezeptor-Tyrosinkinase-Signalübertragung, einschließlich FGF–MAPK/ERK-Signalwegen, und trägt durch transkriptionelle Kontrolle entwicklungsbezogener und stammzellähnlicher Zustände zur Linienspezifizierung und Gewebeumgestaltung bei. Eine fehlregulierte ETV5/ERM-Aktivität wurde mit veränderter epithelialer und endokriner Differenzierung in Verbindung gebracht und ist in mehreren Tumorkontexten häufig an onkogenen transkriptionellen Netzwerken beteiligt. Diese Eigenschaften machen ETV5 zu einem geeigneten Knotenpunkt, um ETS-getriebene transkriptionelle Schaltkreise, signalabhängige Enhancer-Nutzung und kontextabhängige Genregulation in humanen Zellmodellen zu untersuchen.

    ERM Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ETV5-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    ERM Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ETV5-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ETV5-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ERM-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ETV5-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ERM-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ERM-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ETV5-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.