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cytochrome c1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404958-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes CYC1 kodiert Cytochrom c1, eine zentrale Untereinheit des mitochondrialen Atmungskettenkomplexes III (Ubichinol–Cytochrom‑c‑Reduktase), der den Elektronentransfer von Ubichinol auf Cytochrom c vermittelt und die Protonentranslokation über die innere Mitochondrienmembran unterstützt. Über seine Rolle in der oxidativen Phosphorylierung trägt Cytochrom c1 zur ATP‑Produktion, zur Aufrechterhaltung des mitochondrialen Membranpotentials und zur Redox‑Homöostase bei, mit nachgelagerten Effekten auf die Signalgebung reaktiver Sauerstoffspezies und die metabolische Anpassung. Eine veränderte Funktion von Komplex III und ein Ungleichgewicht der mitochondrialen Bioenergetik sind häufig mit neuromuskulären und metabolischen Phänotypen verbunden und wurden auch im Zusammenhang mit Krebsstoffwechsel sowie anderen Erkrankungen beobachtet, die durch mitochondriale Dysfunktion gekennzeichnet sind. Die CYC1‑Expression und die Integrität von Komplex III werden daher häufig als Readouts zur Untersuchung der Regulation der Elektronentransportkette, mitochondrialer Stressantworten und bioenergetischer Umprogrammierung herangezogen.
cytochrome c1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CYC1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
cytochrome c1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CYC1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CYC1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen cytochrome c1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CYC1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von cytochrome c1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des cytochrome c1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CYC1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.