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BTEB1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421299-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BTEB1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421299-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Klf9 kodiert BTEB1 (Krüppel-like factor 9), einen C2H2-Zinkfinger-Transkriptionsfaktor, der an GC-reiche Promotorelemente bindet und so kontextabhängige Genexpressionsprogramme reguliert. In Mauszellen integriert BTEB1 Signale aus nukleären Hormon- und stressresponsiven Signalwegen, um Differenzierung, Zellzykluskontrolle und metabolische Homöostase zu modulieren – häufig über Interaktionen mit Sp/KLF-Transkriptionsnetzwerken und Chromatinregulatoren. Die Aktivität von Klf9 wurde mit neuronaler Reifung, endokrin responsiver Transkription und Prozessen des Gewebeumbaus in Verbindung gebracht, was es für Studien der Entwicklungsbiologie und stimulusabhängiger transkriptioneller Umprogrammierung relevant macht. Eine dysregulierte Klf9/BTEB1-Expression wurde in krankheitsrelevanten Modellen mit veränderten Proliferations- und Differenzierungszuständen assoziiert, was seine Nutzung als Knotenpunkt für mechanistische Analysen von Signalwegen unterstützt.
BTEB1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Klf9-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Klf9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Klf9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Klf9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.