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Arrestin-C Double Nickase Plasmid (h) | sc-403284-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Arrestin-C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403284-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ARR3 codiert Arrestin-C (Zapfen-Arrestin), ein in der Retina stark angereichertes Adapterprotein der Arrestin-Familie, das an aktivierte, phosphorylierte Zapfen-Opsine bindet, um die G‑Protein-Signalübertragung zu beenden und die Rezeptordesensibilisierung zu fördern. Durch die Koordination des GPCR-Abschaltens sowie Beiträge zum Rezeptortransport und zur Kompartimentierung hilft Arrestin‑C, die Kinetik der Phototransduktion und die Lichtadaptation in Zapfen-Photorezeptoren fein abzustimmen. Eine Störung der ARR3-Funktion ist mit retinalen Funktionsstörungen und vererbten visuellen Phänotypen verbunden und ist daher relevant für Studien zur Zapfenbiologie, zur Regulation der Opsin-Signalgebung und zu degenerationsassoziierten Stressantworten. Seine Zelltypspezifität unterstützt zudem die Kartierung von Signalwegen arrestinvermittelter Signaling-Netzwerke in humanen Retina-Modellen.
Arrestin-C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ARR3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ARR3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ARR3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ARR3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.