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T-cadherin Double Nickase Plasmid (h) | sc-416752-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
T-cadherin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416752-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDH13 kodiert T‑Cadherin (Cadherin‑13), ein atypisches, GPI‑verankertes Cadherin, das an der Plasmamembran lokalisiert ist und Zell‑Zell‑Interaktionen moduliert, ohne über eine transmembrane oder zytoplasmatische Signaldomäne zu verfügen. In menschlichen Geweben beeinflusst T‑Cadherin adhäsionsabhängige Signalwege, die Organisation des Zytoskeletts sowie Migrationsprogramme, die mit Signalwegen verknüpft sind, welche die Endothelfunktion und die neuronale Konnektivität regulieren. Zudem dient es als Bindungspartner für Adiponektin und verknüpft CDH13 damit mit metabolischen und vaskulären Signalnetzwerken, die den Entzündungszustand und den Gewebeumbau mitprägen. Veränderte CDH13‑Expression oder ‑Regulation wurde mit kardiovaskulären und metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht und in Kontexten wie Tumorzellverhalten und neuroentwicklungsbezogenen Merkmalen untersucht.
T-cadherin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDH13-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDH13 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDH13-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDH13-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.