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LDH-A CRISPR Activation Plasmid (r) | sc-437361-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
LDH-A CRISPR Activation Plasmid (r2) | sc-437361-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Laktatdehydrogenase A (LDH-A) ist eine zytosolische Oxidoreduktase, die die wechselseitige Umwandlung von Pyruvat und Laktat katalysiert und dabei gleichzeitig NADH/NAD⁺ regeneriert, wodurch die glykolytische ATP-Produktion bei hohem glykolytischem Flux unterstützt wird. In Rattenzellen trägt die LDH-A-Aktivität zur Aufrechterhaltung des Redoxgleichgewichts und zur Laktatproduktion bei, beeinflusst den Kohlenstofffluss zwischen Glykolyse und mitochondrialem Stoffwechsel und trägt zu zellulären Antworten auf Hypoxie und Nährstoffstress bei. Der LDH-A-abhängige Laktatstoffwechsel moduliert das metabolische Mikromilieu und steht in Wechselwirkung mit Signalwegen, die Proliferation, Entzündung und oxidativen Stress steuern. Eine fehlregulierte LDH-A-Expression oder -Aktivität wird häufig als Merkmal der metabolischen Umprogrammierung in der Krebsbiologie sowie in Modellen ischämischer oder entzündlicher Gewebeschädigung untersucht.
LDH-A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (r) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen -Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
LDH-A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (r) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des -Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der -Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LDH-A-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native -Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LDH-A-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LDH-A-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem -Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.