Date published: 2026-10-18

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JMJD3 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-401883-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • JMJD3 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • JMJD3 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom JMJD3 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom JMJD3 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der KDM6B-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    JMJD3 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-401883-ACT
    20 µg
    $397.00

    Humanes KDM6B kodiert die Histon-Lysin-Demethylase JMJD3, ein Fe(II)/2‑Oxoglutarat‑abhängiges Enzym, das repressive H3K27me3-Markierungen entfernt und dadurch Transkriptionsprogramme fördert, die mit Übergängen des Zellschicksals verknüpft sind. JMJD3 ist in Chromatin-Remodeling- und Polycomb-regulierte Gennetzwerke eingebunden und steuert die Linienfestlegung, die Expression entzündungsbezogener Gene sowie stimulusabhängige Transkription. Über diese epigenetischen Mechanismen trägt KDM6B zur Regulation von Differenzierung, Seneszenz und Signalwegen der Immunantwort bei und ist damit relevant für Studien zu Entwicklungsstörungen, krebsassoziierter transkriptioneller Reprogrammierung und chronischen Entzündungszuständen. Eine Störung der JMJD3-Aktivität oder -Expression kann Enhancer- und Promotorlandschaften verschieben und nachgeschaltete Signalwege beeinflussen, etwa die NF‑κB‑abhängige Transkription sowie kontextabhängige onkogene oder tumorsuppressive Programme.

    JMJD3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen KDM6B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    JMJD3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des KDM6B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der KDM6B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen JMJD3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native KDM6B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von JMJD3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des JMJD3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem KDM6B-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.