Date published: 2026-10-18

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IRF-1 CRISPR Activation Plasmid (r): sc-437365-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: rat
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • IRF-1 CRISPR Activation Plasmid (r) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • IRF-1 CRISPR Aktivierungsplasmide (r) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom IRF-1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (r) und vom IRF-1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (r2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der -Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: IRF-1: sc-514544
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    IRF-1 CRISPR Activation Plasmid (r)

    sc-437365-ACT
    20 µg
    $397.00

    IRF-1 CRISPR Activation Plasmid (r2)

    sc-437365-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Der Interferon-Regulationsfaktor 1 (IRF-1) ist ein sequenzspezifischer Transkriptionsfaktor, der in Rattenzellen die Interferon-Signalgebung mit angeborenen und adaptiven Immunprogrammen verknüpft. Nach Aktivierung nachgeschaltet der JAK/STAT-Signalwege fördert IRF-1 die Transkription interferon-stimulierter Gene, die an antiviraler Restriktion, Antigenprozessierung und -präsentation sowie an Zytokin-/Chemokin-Netzwerken beteiligt sind, und beeinflusst zudem Zellzyklus-Checkpoints und Apoptose. Durch Crosstalk mit NF-κB und anderen stressresponsiven Regulatoren trägt IRF-1 dazu bei, die inflammatorische Genexpression und die Differenzierung von Immunzellen zu steuern. Eine fehlregulierte IRF-1-Aktivität wurde in experimentellen Modellen mit abweichender Immunaktivierung und beeinträchtigter Wirtsabwehr in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für Studien zu Infektionen, Entzündungen und immunvermittelten Gewebeschäden unterstreicht.

    IRF-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (r) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen -Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    IRF-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (r) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des -Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der -Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IRF-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native -Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IRF-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IRF-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem -Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.