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DMXL2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417505-NIC | 20 µg | $410.00 |
DMXL2 (Dmx-like Protein 2, auch bekannt als Rabconnectin-3α) ist ein großes, WD-Repeat-haltiges Scaffold-Protein, das an der Organisation des endomembranären Transports und an der Regulation der Vesikel-Azidifizierung über Interaktionen mit V-ATPase-assoziierten Komplexen beteiligt ist. Es wurde mit der Modulation der Notch-Signalgebung und neuroendokrinen Sekretionsprozessen in Verbindung gebracht, was zu Rollen in der Funktion synaptischer und Dense-Core-Vesikel sowie zu einer umfassenderen Kontrolle der zellulären Kommunikation passt. Genetische Variationen oder eine veränderte Expression von DMXL2 wurden mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und Störungen der Reproduktionsachse assoziiert, was seine Relevanz für Studien zu neuronalen Schaltkreisen, endokriner Regulation und membrantransportabhängigen Signalwegen unterstreicht. Als menschliches Gen wird DMXL2 häufig in Modellen der neuronalen Differenzierung, der Biologie sekretorischer Zellen und des Signalweg-Crosstalks im Zusammenhang mit der endosomalen Reifung untersucht.
DMXL2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DMXL2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DMXL2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DMXL2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DMXL2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.