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CPT1-C CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402510-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes **CPT1C** kodiert die Carnitin-Palmitoyltransferase 1C (CPT1‑C), ein atypisches Mitglied der CPT1-Familie, das im Nervensystem besonders stark vertreten ist und den Lipidstoffwechsel mit der zellulären Energie- und Redoxhomöostase verknüpft. Im Unterschied zu den mitochondrialen CPT1A/B, die die β‑Oxidation langkettiger Fettsäuren direkt antreiben, gilt CPT1‑C eher als metabolischer Sensor, der die Lipidverarbeitung, ER‑Stressantworten sowie AMPK‑ und mTOR‑assoziierte Signalwege beeinflusst, welche den Nährstoffstatus mit der neuronalen Funktion koppeln. Die Aktivität von CPT1C wird mit der Regulation der Membranlipidzusammensetzung und adaptiven Antworten auf energetischen Stress in Verbindung gebracht – Prozesse, die zentral für den Erhalt von Synapsen und das Überleben von Neuronen sind. Veränderte CPT1C-Expression wurde im Kontext von Neurodegeneration, metabolischem Stress und metabolischer Umprogrammierung von Tumorzellen beschrieben, was CPT1C für mechanistische Studien lipidabhängiger Signalprogramme relevant macht.
CPT1-C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CPT1C-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CPT1-C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CPT1C-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CPT1C-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CPT1-C-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CPT1C-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CPT1-C-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CPT1-C-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CPT1C-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.