Chemische Aktivatoren von Xlr5c können die Aktivierung über verschiedene Wege erreichen, die die Modulation von intrazellulären Signalkaskaden beinhalten. Forskolin ist ein solcher Aktivator, der seine Wirkung durch die Aktivierung der Adenylatzyklase entfaltet und dadurch den cAMP-Spiegel in der Zelle erhöht. Dieser Anstieg von cAMP aktiviert die Proteinkinase A (PKA), die dann Xlr5c direkt phosphorylieren und aktivieren kann. In ähnlicher Weise aktiviert PMA, das formal als Phorbol 12-Myristat 13-Acetat bekannt ist, die Proteinkinase C (PKC), die ebenfalls Zielproteine wie Xlr5c phosphoryliert, was zu dessen Aktivierung führt. Ionomycin wirkt, indem es die intrazelluläre Kalziumkonzentration erhöht, was wiederum die Kalzium/Calmodulin-abhängigen Proteinkinasen (CaMK) aktiviert. Diese Kinasen können Xlr5c phosphorylieren, was zu dessen Aktivierung führt. Ein weiterer Kalziumionophor, A-23187, wirkt durch eine Erhöhung des intrazellulären Kalziumspiegels, der Xlr5c über denselben CaMK-abhängigen Mechanismus aktivieren kann.
Thapsigargin führt durch Hemmung der SERCA-Pumpe zu einem Anstieg des intrazellulären Kalziumspiegels und aktiviert anschließend die CaMKs, die Xlr5c phosphorylieren und aktivieren. Ryanodin, das auf Ryanodinrezeptoren wirkt, führt zu einem Anstieg des intrazellulären Kalziumspiegels und aktiviert möglicherweise Xlr5c durch Phosphorylierung durch CaMK. Anisomycin aktiviert stressaktivierte Proteinkinasen (SAPKs), die dann Xlr5c phosphorylieren und aktivieren. Phosphatidsäure aktiviert den mTOR-Signalweg, was zu Phosphorylierungsvorgängen führt, die in der Aktivierung von Xlr5c gipfeln. Die Aktivierung des MAPK/ERK-Signalwegs durch den epidermalen Wachstumsfaktor (EGF) führt zur Aktivierung von nachgeschalteten Kinasen, die Xlr5c phosphorylieren und aktivieren können. Insulin löst den PI3K/Akt-Stoffwechselweg aus, bei dem Akt die Fähigkeit hat, verschiedene Substrate zu phosphorylieren, was möglicherweise zur Aktivierung von Xlr5c führt. Inhibitoren von Proteinphosphatasen wie Okadainsäure und Calyculin A verhindern die Dephosphorylierung von Proteinen, was dazu führen kann, dass Xlr5c in einem phosphorylierten, aktiven Zustand verbleibt, da die Aktivität von Phosphatasen wie PP1 und PP2A, die normalerweise dem Phosphorylierungszustand von Xlr5c entgegenwirken würden, gehemmt wird.
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