Date published: 2025-11-29

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TCP-1 ε Inhibitoren

Gängige TCP-1 ε Inhibitors sind unter underem Geldanamycin CAS 30562-34-6, Radicicol CAS 12772-57-5, Cycloheximide CAS 66-81-9, Puromycin dihydrochloride CAS 58-58-2 und 2-Deoxy-D-glucose CAS 154-17-6.

TCP-1-Epsilon-Inhibitoren bestehen aus einer Reihe von Chemikalien, die indirekt die Aktivität von CCT5 modulieren, einem molekularen Chaperon, das an der Faltung von Proteinen nach ATP-Hydrolyse beteiligt ist. Einige dieser Chemikalien modulieren die CCT5-Aktivität, indem sie auf die zellulären Prozesse abzielen, die direkt oder indirekt die CCT5-Funktion erfordern. Geldanamycin und Radicicol zum Beispiel, die Hsp90-Inhibitoren sind, beeinträchtigen die Zusammenarbeit zwischen Hsp90 und CCT5 bei der Proteinfaltung. Diese indirekte Hemmung der CCT5-Funktion deutet darauf hin, dass jede Veränderung der Hsp90-Aktivität eine nachgeschaltete Wirkung auf CCT5 haben kann. Ein weiterer Ansatz zur indirekten Hemmung von CCT5 ist die Modulation der Proteinsynthese, die sich auf die Rolle von CCT5 als Chaperon für naszierende Polypeptide auswirkt. Cycloheximid und Puromycin, die die Proteinsynthese hemmen, indem sie in den Translokationsschritt eingreifen bzw. einen vorzeitigen Kettenabbruch während der Translation bewirken, reduzieren die Menge der naszierenden Polypeptide und verringern indirekt den Bedarf an CCT5.

Die übrigen Moleküle, M-CPP, Rauwolscin, U0126, SB203580, PD98059 und Wortmannin, wirken durch Modulation der intrazellulären Signalwege, die CCT5 regulieren können. M-CPP und Rauwolscin wirken sich auf das serotonerge bzw. adrenerge System aus, was zu Veränderungen des cAMP-Spiegels führt, die die cAMP-abhängigen Signalwege, die CCT5 regulieren, beeinflussen können. U0126, SB203580 und PD98059 sind Inhibitoren verschiedener Komponenten des MAPK-Signalwegs und können daher die Hochregulierung von CCT5, die von diesen Signalwegen abhängig sein könnte, verhindern. Im Wesentlichen handelt es sich bei den als TCP-1 epsilon-Inhibitoren eingestuften Chemikalien nicht um direkte Inhibitoren des Chaperons selbst. Stattdessen üben sie ihre hemmende Wirkung indirekt über mehrere Wege aus. Einige Chemikalien zielen auf die Kooperationspartner von CCT5 ab, andere modulieren die Prozesse, die den Bedarf an CCT5 mit sich bringen, während wieder andere die zellulären Signalwege beeinflussen, die die Expression und Aktivität von CCT5 steuern. Das Verständnis dieser Mechanismen kann Einblicke in die zelluläre Rolle von CCT5 geben und dazu beitragen, die umfassenderen Auswirkungen dieser Chemikalien auf die zelluläre Funktion zu erhellen.

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