PIG-H-Aktivatoren wirken über eine Vielzahl von Signalwegen, um die Aktivität dieses für die Biosynthese von Glycosylphosphatidylinositol (GPI)-Ankern wichtigen Enzyms zu erhöhen. Bestimmte Aktivatoren wirken, indem sie den intrazellulären cAMP-Spiegel erhöhen, der dann die Proteinkinase A (PKA) aktiviert, eine Kinase, von der bekannt ist, dass sie die GPI-Ankersynthese beeinflusst. Dies geschieht entweder durch die direkte Aktivierung der Adenylatzyklase oder durch die Nachahmung von cAMP selbst, wodurch die PKA-Signalkaskade, die die Aktivität von PIG-H begünstigen kann, angekurbelt wird. Andere Aktivatoren interagieren mit Membranrezeptoren und zellulären Signalmolekülen, um die intrazelluläre Kalziumkonzentration zu erhöhen. Dieser Anstieg der Kalziumionen kann kalziumabhängige Proteinkinasen aktivieren, die in der Folge die funktionelle Aktivität von PIG-H verstärken und so die effiziente Produktion von GPI-Ankern sicherstellen, die für die Bindung von Zelloberflächenproteinen benötigt werden.
Weitere Aktivatoren unterstützen indirekt die Funktion von PIG-H, indem sie auf verschiedene andere Enzyme und Signalwege einwirken, die mit der GPI-Anker-Biosynthese in Verbindung stehen. Einige Wirkstoffe hemmen wichtige Kinasen oder Phosphatasen, was zu veränderten Phosphorylierungszuständen von Proteinen führt, die den Biosyntheseweg von GPI-Ankern modulieren könnten und damit die Aktivität von PIG-H beeinflussen. Andere greifen in Stoffwechselwege wie den Sphingolipid-Stoffwechsel oder in Signaltransduktionswege wie die Wnt-Signalübertragung ein und beeinflussen so die Lipidzusammensetzung und die zelluläre Mikroumgebung, in der PIG-H wirkt.
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